Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (rechts) und seine Frau Elke Büdenbender bei einem Neujahrsempfang im Schloss Bellevue (Archivbild). Foto: dpa/Britta Pedersen

Wegen der Corona-Pandemie wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Anfang des Jahres nicht den Neujahrsempfang im Schloss Bellevue in seiner klassischen Form ausrichten. Dies gilt nach Angaben des Bundespräsidialamts sowohl für den Empfang für Vertreter des öffentlichen Lebens und engagierte Bürger wie auch für das Treffen mit dem Diplomatischen Korps.

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Es würden aber Alternativen gesucht, sagte eine Sprecherin. So werde es - wenn die Entwicklung der Pandemie dies erlaube - möglicherweise ein Treffen mit 16 Bürgerinnen und Bürgern geben, eine beziehungsweise einen aus jedem Bundesland.

Der Neujahrsempfang des Bundespräsidenten bildet traditionell den Auftakt für das politische Jahr in der Hauptstadt. An einem Tag lädt das Staatsoberhaupt Vertreter des öffentlichen Lebens - etwa von Verbänden und Parteien - sowie für das Gemeinwohl engagierte Bürger ein. Auch die Bundesregierung kommt dann ins Schloss Bellevue, um alles Gute für das neue Jahr zu wünschen. Am zweiten Tag wiederholt sich dies mit den in Berlin vertretenen Botschaftern und Repräsentanten anderer Staaten.

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Der Bundespräsident nutzt die Begegnung auch, um ihm wichtige Themen anzusprechen. So rief Steinmeier in diesem Jahr die Bürger dazu auf, bedrohten Kommunalpolitikern und angefeindeten Repräsentanten von Staat und Gesellschaft den Rücken zu stärken.