Die Warn-App Nina des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird aufgerüstet.  Foto: imago images/onw-images

Die staatliche Warn-App Nina soll verbessert werden. Statt nur allgemeiner Hinweise zur Corona-Pandemie soll die App von dieser Woche an auch lokale Daten zu Infektionszahlen und den jeweiligen Vorschriften zur Eindämmung des Virus vor Ort liefern. Der Informationsbedarf der Menschen sei in Corona-Zeiten enorm, sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster.

Die neue NINA-Version 3.3 soll die Menü-Elemente und wichtige Inhalte von Warnmeldungen künftig auch in sieben Fremdsprachen sowie in leichter deutscher Sprache anbieten. Die Warnmeldungen, die über Nina verschickt werden, stammen aus den bundesweit mehr als 250 Rettungsleitstellen. Oft geht es dabei um Unwetter, Brände oder Bombenfunde bei Bauarbeiten. Laut BBK haben aktuell rund 8,1 Millionen Nutzer die App installiert.