An Deck der Monterey hat die Mannschaft ausgebreitet, was sie an Waffen auf dem Segelschiff gefunden hatte. U.S. Navy Photo

Ein unscheinbares Schiffchen im Arabischen Meer entpuppte sich als schwimmendes Waffenlager. Der US-Lenkwaffenkreuzer Monterey hatte das Segelschiff – eine arabische Dhau – in internationalen Gewässern angehalten. Sie war mit mehreren tausend chinesischen Sturmgewehren, hunderten russischen Maschinengewehre, Panzerabwehrraketen sowie Scharfschützengewehren vollgestopft.

Die Dhau, die keinem Staat zugeordnet werden konnte, könnte aus dem Iran in den Jemen unterwegs gewesen sei. Zumindest kam der Verdacht auf, weil Iran schiitische Huthi-Rebellen in dem Land am Südrand der Arabischen Halbinsel unterstützen soll, was er bestreitet.

Ein Hubschrauber vom US-Kriegsschiff Monterey schwebt über der staatenlosen Dhau. U.S. Navy Photo

Die Mannschaft des Segelschiffs wurde befragt. Nachdem die Seetüchtigkeit der Dhau überprüft worden war, durfte die Crew, laut US-Marine mit Lebensmitteln und Wasser ausgestattet, auf ihr Schiff zurückkehren. 

Die Amerikaner kontrolliert in der Region die Seewege, um die zivile Seefahrt zu schützen  und illegale Fracht wie hier die Waffen zu beschlagnahmen. Ihre Herkunft und ihr Ziel sollen jetzt ermittelt werden.