Ex-Präsident Donald Trump verdient prächtig auf Kosten der Steuerzahler. AP/Alex Brandon

Auch nach seiner Amtszeit liegt Donald Trump den US-Bürgern mächtig auf der Tasche. Als Ex-Präsident hat er ein Leben lang Recht auf Personenschutz. Doch wenn diese Leibgarde in Trumps Luxus-Anwesen nächtigt, muss der US-Steuerzahler dafür bitter bluten.

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Mehr als 40.000 US-Dollar hat Trump dem Secret Service für Übernachtungen des Personenschutzes in seinem Resort Mar-a-Lago in Palm Beach in Rechnung gestellt.

Dabei nächtigten die Bodyguards dort nur, um den Ex-Präsidenten und seine Familie zu beschützen. Und daran verdient Trump offensichtlich nicht zu knapp.

Donald Trumps Luxus-Anwesen Mar-a-Lago in Florida imago/ZUMA Wire

Wie die Zeitung Washington Post berichtet, berechnete Donald Trump dem Secret Service 396,15 US-Dollar pro Nacht Miete seit dem 20. Januar. Das war der Tag, als Trump und seine Familie mit Ende der Amtszeit das Weiße Haus verließen und nach Florida zogen.

„Arbeitszimmer“ für 396 Dollar pro Nacht

Bis zum 30. April kamen so stattliche 40.011,15 US-Dollar zusammen. Ein Insider der Trump-Familie sagte der Washington Post, dass die Rechnung sich auf ein Hotelzimmer bezieht, das als Arbeitszimmer der Secret-Service-Agenten diente.

Nach Informationen der Washington Post hat bislang keiner von Trumps Vorgängern vom Secret Service Miete in dieser Höhe kassiert. Dabei ist Trump doch angeblich steinreich, und allein seine jährliche Pension als Ex-Präsident beträgt 219.000 Dollar.