Ein Zug am Bahnhof in Kordel (Rheinland-Pfalz). Ein Teil des Ortes wurde von den Wassermassen der Kyll überflutet.  dpa/Harald Tittel

Durch die Flut-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kommt es im Fernverkehr der Bahn zu erheblichen Störungen. Die Deutsche Bahn rät Reisenden, geplante Fahrten in betroffene Gebiete zu überdenken. Aber was ist dann mit den Tickets?

Wer reist, muss sich auch in den kommenden Tagen auf Umleitungen, Verspätungen und Zugausfälle gefasst machen. Außerdem enden aktuell einige Verbindungen in die Regionen bereits in früheren Bahnhöfen. Die Deutsche Bahn rät aktuell, etwa den Bereich NRW „weiträumig“ zu umfahren und generell zu prüfen, ob geplante Fahrten aus oder zu den betroffenen Regionen verschoben werden können.

Welche Tickets lassen sich stornieren?

Dazu bleiben alle für den 14., 15. und 16. Juli gebuchten Tickets auf Strecken des Fernverkehrs in die vom Extremwetter betroffenen Gebiete weiterhin gültig. Die Fahrkarten lassen sich bis sieben Tage nach Störungsende entweder flexibel nutzen oder ohne Kosten stornieren.

Das gilt auch für zuggebundene Fahrkarten wie Sparpreis- oder Supersparpreistickets. Wer Sitzplätze gebucht hat, kann diese Reservierungen kostenfrei umtauschen. Für weiterhin verkehrende Züge des Fernverkehrs ist zudem mit mehr Reisenden zu rechnen.

Bahn richtete kostenlose Hotline ein

„Über weitere Kulanzen werden wir bei Bedarf rechtzeitig informieren“, teilte eine Bahnsprecherin mit. Wer dennoch reisen muss, sollte sich vor Fahrtantritt über www.bahn.de/aktuell, dem DB Navigator sowie unter bahn.de informieren. Dazu hat das Unternehmen auch eine kostenlose Hotline eingerichtet, die unter 08000 99 66 33 zu erreichen ist. Weitere Infos zu den Fahrgastrechten finden Betroffene unter: bahn.de/fahrgastrechte.