Alles wird teurer (Symbolbild) dpa/Patrick Pleul

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben den höchsten Stand seit 28 Jahren erreicht: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, erreicht die Inflation im September voraussichtlich 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit liegt die Teuerung auf dem höchsten Stand seit Dezember 1993 und überspringt auch erstmals seitdem die Vier-Prozent-Marke.

Angetrieben wird die Inflation vor allem durch die hohen Energiepreise: Sie kletterten im September um voraussichtlich 14,3 Prozent. Auch Nahrungsmittel wurden überdurchschnittlich teurer – nämlich um 4,9 Prozent.

Im August hatte die jährliche Teuerungsrate bereits 3,9 Prozent betragen. Das Statistikamt begründete die hohe Inflation auch mit Basiseffekten durch niedrige Preise im Jahr 2020.

Die Inflation für September ist eine erste Schätzung. Endgültige Ergebnisse werden am 13. Oktober veröffentlicht.