Kreml-Diktator Wladimir Putin.
Kreml-Diktator Wladimir Putin. AFP/SPUTNIK/Mikhail KLIMENTYEV

Seit fast einem Jahr läuft nun schon Russlands offener Angriffskrieg gegen die Ukraine. Doch Russlands Machthaber Wladimir Putin muss sich seither nicht nur mit der Widerstandskraft der Ukraine und diversen Gegenoffensiven gegen seinen imperialistischen Krieg auseinandersetzen, sondern offenbar auch immer stärker mit seiner Gesundheit. Gerüchte, nach denen der 70-Jährige schwer krank ist, bekommen nun neues Futter – durch den ukrainischen Militärgeheimdienst.

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Ukrainischer Geheimdienstler: Putin wird bald sterben

Dessen Chef, Kyrylo Budanow, äußerte sich in einem Interview mit dem US-Sender ABC zum Gesundheitszustand des russischen Machthabers. Demnach sei Wladimir Putin bereits seit sehr langer Zeit krank, gab Budanow zu Protokoll. Auf die Frage, ob Putin schon bald sterben werde, sagte er: „Ich denke, sehr schnell, hoffe ich.“ Die zentralen Aussagen Budanows wurden bereits am Silvestertag veröffentlicht, seither macht vor allem der Ausschnitt über Putins Gesundheit in den sozialen Netzwerken die Runde.

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Darin sagt der 37 Jahre alte Budanow zudem, dass der Krieg vorbei sein sollte, bevor Putin sterbe. Und er erklärte, der ukrainische Militärgeheimdienst glaube zu wissen, woran Wladimir Putin leide: Krebs. Woher der Geheimdienst das wisse, wollte Budanow aber nicht sagen. „Wir wissen es“, erklärte er. „Wir wissen es von menschlichen Quellen.“

Wladimir Putin: Immer wieder Gerüchte um seine Gesundheit

Es ist längst nicht die erste Spekulation über die Gesundheit Putins. Erst vor einigen Wochen hatte ein Mitarbeiter des dänischen Geheimdienstes gegenüber der Presse seines Landes erklärt, Putin habe sich wegen der Krankheit einer Hormonbehandlung unterzogen, zu deren Nebenwirkungen ein gewisses Maß an Größenwahn gehöre. Auch deshalb habe er den offenen Krieg Russlands gegen die Ukraine begonnen. Im Unterschied zu Budanow erklärte er aber, dass Putin nicht todkrank sei, aber an starken Schmerzen leide. 

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Bereits im April, in den ersten Wochen nach dem Beginn des Krieges im Februar wurde über Putins Gesundheit spekuliert. Das russische Medium „proekt.media“ vermutete im April bereits Schilddrüsenkrebs, das Magazin „Newsweek“ will von einer Krebstherapie erfahren haben. Zudem löste auch ein Foto aus dem April, dass Putin im Gespräch mit Verteidigungsminister Sergei Schoigu zeigt, Spekulationen aus. Darauf hielt sich Putin auffällig steif am Tisch fest. Der Kreml hatte die Gerüchte über Putins Gesundheit zuletzt immer wieder dementiert.