Aufgeschwemmtes Mondgesicht: Für Beobachter ein sicheres Anzeichen, dass Russlands Präsident Wladimir Putin Steroide verabreicht werden. AP/Sergei Guneyev

Der russische Staatschef hat laut Informationen des ukrainischen Militärgeheimdienstes einen Attentatsversuch unverletzt überstanden. Laut Geheimdienstchef Kirilo Budanow war der Anschlag auf Wladimir Putin kurz nach Kriegsbeginn von kaukasischen Kräften geplant, wurde aber offensichtlich vereitelt.

Dem russischen Staatsapparat gelang es, den Vorfall komplett vor der Öffentlichkeit zu verbergen, so Budanow gegenüber der ukrainischen Zeitung Ukrainska Prawda. Weitere Einzelheiten zu dem Attentatsversuch gegen Putin nannte der Geheimdienstchef nicht.

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„Dass Putin Krebs hat, können wir voll und ganz bestätigen“

In demselben Interview bestätigte Budanow Informationen aus mehreren Quellen, derzufolge Putin schwer erkrankt ist. „Ja, die Information, dass Putin Krebs hat, können wir voll und ganz bestätigen“, so Budanow. Welche Art von Krebs, verriet Budanow nicht. Spekuliert wird über Blutkrebs oder Schilddrüsenkrebs.

Seit Jahren ist Putin in Behandlung eines Spezialisten für Schilddrüsenerkrankungen. Laut Budanow leidet der Kreml-Herrscher auch an weiteren Krankheiten. Da Putin jedoch engmaschig von Ärzten betreut und behandelt wird, rechnet der ukrainische Geheimdienstchef nicht mit einem baldigen Tod des russischen Präsidenten.

Parkinson-Erkrankung: Russischer Präsident Putin mit unkontrollierten Bewegungen

Beobachter hatten aus Bildern und Fernsehauftritten Putins geschlossen, dass der russische Präsident wohl an Parkinson leidet. Darauf deuten unkontrollierte Bewegungen hin, die er offenbar nicht unterdrücken konnte. Sein aufgeschwemmtes Gesicht lässt auf Steroide schließen, die wiederum im Zusammenhang mit einer Blutkrebs-Behandlung stehen könnten.

Budanow ist allerdings auch für seine kühnen Aussagen bekannt: So hatte der ukrainische Geheimdienstchef jüngst vorhergesagt, der Ukraine-Krieg werde noch vor Jahresende mit einer Niederlage Russlands enden. Einen militärischen Wendepunkt erwartet Budanow für die zweite Augusthälfte.