Auch auf Demos forderten Hunderttausende Menschen, Putin zu stoppen. dpa/Federico Gambarini

Eine Woche ist es her, dass Wladimir Putin (69) mit dem Einmarsch seiner Truppen in die Ukraine den Krieg begann – und innerhalb von Tagen wurde der russische Diktator zu einem der meistgehassten Männer auf unserem Planeten. Sogar viele Russen hassen den Staatsführer. Ein Geschäftsmann hat nun sogar ein Kopfgeld von einer Million Dollar auf Putin ausgesetzt, berichtet „Bild“.

Geschäftsmann bietet eine Million Dollar für Putins Verhaftung

Alexander Konanykhin (55) veröffentlichte auf Facebook ein Plakat, das an die Kopfgeldjagden im Wilden Westen erinnert. Ein vergilbtes Blatt Papier, darauf das Bild von Putin und der Schriftzug „Wanted Dead or Alive“ und „Vladimir Putin for Mass Murder“ (übersetzt: Gesucht, tot oder Lebendig: Wladimir Putin für Massenmord“).

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Dazu schreibt er:  „Ich verspreche, eine Million Dollar dem oder den Polizisten zu zahlen, der, entsprechend der verfassungsgemäßen Pflicht, Putin als einen Kriegskriminellen unter russischem und internationalem Recht festnimmt.“ Putin sei kein russischer Präsident, denn er habe freie Wahlen abgeschafft, seine Gegner eliminiert und die Verfassung verletzt.

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Weiter heißt es: „Als ein Russe und russischer Bürger sehe ich es als meine moralische Pflicht, die Entnazifizierung von Russland zu unterstützen. Ich werde weiterhin der Ukraine in ihren heroischen Anstrengungen, den Angriffen Putins zu widerstehen, helfen.“ Recht schnell wurde der Post allerdings gelöscht, schrieb Konanyhkin später in einem neuen Beitrag.

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Für seinen Post bekommt er viel Unterstützung. Nutzer kommentieren das Vorhaben, wollen sogar Geld spenden. „Gott schütze dich, du mutiger Mann. Es scheint so, als sei das der einzige Weg, diesen Wahnsinn zu stoppen“, schreibt ein Nutzer. Ein anderer: „Vielleicht könnten wir alle spenden. Da käme weltweit eine große Summe Geld zusammen.“ Andere fordern ihn auf, ein Spendenkonto einzurichten – und ein Deutscher schreibt: „Super! Ich hoffe es findet sich jemand, der soviel Mut hat das wirklich zu tun“.