Elon Musk muss Bedrohungen aus Russland ertragen. Und lacht darüber. POOL/AFP/Britta Petersen

Die Kriegshysterie in Russland erreicht kosmische Höhen: Dmitri Rogosin, der Boss der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, bedroht Elon Musk, den reichsten Mann der Welt. Der blieb cool und machte einen Witz.

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Musk hatte der Ukraine über die Starlink-Satelliten seiner Raumfahrtfirma SpaceX Internet-Verbindungen zur Verfügung gestellt. Das soll ukrainischen Behörden und Truppen helfen, wenn Mobilfunk und lokale Internet-Zugänge wegen Zerstörung der Funkanlagen ausfielen.

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Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin kann Elon Musk nicht leiden und prahlt mit Russlands Atommacht imago/Sergei Savostyanov

Rogosin schrieb nun beim Chatdienst Telegram am Sonntag, Musk sei „an der Versorgung faschistischer Kräfte in der Ukraine mit Mitteln militärischer Kommunikation“ beteiligt gewesen. Dafür werde er sich „wie ein Erwachsener“ verantworten müssen.

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Musk reagierte in der Nacht zum Montag bei Twitter mit einem Scherz: „Wenn ich unter geheimnisvollen Umständen sterben sollte – war gut, euch gekannt zu haben.“

Russe prahlt mit atomarer Vernichtung der Nato-Länder

Roskosmos-Chef Rogosin ist ein lautstarker Unterstützer des russischen Angriffs auf die Ukraine und spricht unter anderem von einem Krieg, in dem es um das Überleben Russlands gehe. So schrieb er ebenfalls am Sonntag bei Telegram, dass Russland die Nato-Länder in einem Atomkrieg binnen einer halben Stunde vernichten könne – „aber wir dürfen ihn nicht zulassen, weil die Folgen eines nuklearen Schlagabtauschs sich auf den Zustand unserer Erde auswirken würden“.