Minenspürhund Patron wurde vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geehrt. imago/Cover-Images

Jeden Tag produziert der russische Angriffskrieg auf die Ukraine neues Leid. Menschen sterben, werden verletzt, verlieren, was ihnen lieb und teuer ist. Und dennoch kämpfen viele Ukrainer weiter für Selbstbestimmung und Demokratie. Unter ihnen ist auch ein kleiner Jack Russel Terrier – und der wurde nun vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einem Orden ausgezeichnet.

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Jack Russel Patron wird von Präsident Selenskyj geehrt

Am Sonntagnachmittag – Selenskyj hielt gerade eine Pressekonferenz mit seinem kanadischen Amtskollegen Justin Trudeau ab, der die Ukraine besuchte – ehrte der Präsident den zweieinhalb Jahre alten Jack Russel mit dem Namen Patron und seinen Halter Myhailo Iliev mit dem Orden „Für selbstlosen Dienst“.

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Patron, sein Besitzer Myhailo Iliev, Wolodymyr Selenskyj und Justin Trudeau. imago/Zuma Wire

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Patron, der sich laut Angaben seines Besitzers das Minensuchen selbst beigebracht haben soll, hat schon mehr als 200 Minen entdeckt und ist dadurch längst zu einem kleinen, vierbeinigen Nationalhelden und einem Symbol für den Widerstand gegen die russischen Aggressoren geworden. Er taucht regelmäßig auf Fotos oder in Videos auf, die in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Fans erstellen Kunstwerke mit ihm, darunter eine Skizze, auf der er auf eine russische Rakete uriniert.

Wolodymyr Selenskyj würdigt Minenspürhund Patron

Präsident Wolodymyr Selenskyj würdigte Patrons Arbeit. Er helfe nicht nur dabei, „Sprengstoffe zu neutralisieren, sondern auch unseren Kindern die notwendigen Sicherheitsregeln in minengefährdeten Gebieten beizubringen“. Denn Jack Russel Terrier Patron ist ein wichtiger Botschafter, um Kindern den richtigen Umgang mit der Minen-Gefahr zu vermitteln. Im April besuchte er beispielsweise ein Kinderkrankenhaus in Kiew.

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Patron im Kinderkrankenhaus von Kiew. imago/Cover-Images

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Seit Russland am 24. Februar den Krieg in der gesamten Ukraine entfesselte, gilt die Ukraine als eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Dadurch kommen immer wieder auch Zivilisten zu Schaden. Erst kürzlich wurde die Geschichte einer jungen Frau bekannt, die durch eine Mine beide Beine verlor. Wenn der Krieg endet, werden die Minen noch eine lange Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bleiben.