Der Ku-Klux-Klan hat mehrere Tausend Mitglieder in den USA, sie knüpfen enge Kontakte zu Rechtsextremisten. Foto: ERIK S. LESSER/dpa

Im Kampf ums Weiße Haus buhlt US-Präsident Donald Trump um die Stimmen schwarzer Wähler: Er will im Falle seines Wahlsiegs am 3. November nach eigenen Angaben den rassistischen Ku-Klux-Klan als Terrororganisation einstufen. Auch die linksextreme Antifa soll bald als Terrorgruppe gelten.

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Das geht aus Trumps „Versprechen für das Schwarze Amerika“ für eine zweite Amtszeit hervor, die er am Freitag in Atlanta vorstellte. Der Republikaner warb mit seinem sogenannten „Platin-Plan“ um die Stimmen von schwarzen Wählern, die traditionell mehrheitlich die Demokraten unterstützen. Trump verspricht darin unter anderem drei Millionen neue Jobs für Afroamerikaner, 500.000 neue Unternehmen von Schwarzen sowie einen besseren Zugang zu Bildung und Ausbildung.

Wie es die Tradition will, treffen sich Mitglieder zu nächtlichen Ritualen. Der Ku-Klux-Klan ist für Lynchmorde vor allem an Schwarzen berüchtigt. Foto: ERIK S. LESSER/dpa

Trump sagte, er habe in seiner Amtszeit mehr für die Afroamerikaner geleistet als sein Herausforderer Joe Biden von den US-Demokraten in dessen jahrzehntelanger Politik-Karriere. „Rassengerechtigkeit beginnt mit Joe Bidens Rückzug aus dem öffentlichen Leben“, sagte Trump. „Ich werde Amerikaner immer an die erste Stelle setzen, und dazu gehören - sehr, sehr wichtig - schwarze Amerikaner.“ Trump kritisierte die Black-Lives-Matter-Bewegung, die bei den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus eine zentrale Rolle spielt. Der Präsident sagte, sie verfolge „extrem sozialistische“ Ziele.

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Der Ku-Klux-Klan wurde 1865 gegründet und zählt heute in den USA nach Schätzungen mehrere Tausend Mitglieder in mehreren unabhängigen Gruppen. Sie knüpfen Kontakte zu Rechtsextremisten im Ausland, einen Ableger gibt es auch in Deutschland. Der Geheimbund ist für Lynchmorde vor allem an Schwarzen und andere Gewaltakte berüchtigt.