Stacheldraht und Zaun trennen Flüchtlinge und griechische Sicherheitskräfte. Foto: Giannis Papanikos/AP/dpa

Griechische Grenzer sollen einen Flüchtling erschossen und fünf weitere beim Versuch verwundet haben, von der Türkei aus die Grenze zu überschreiten. Das behauptete der Gouverneur der türkischen Provinz Edirne. Ein Vorwurf, den Griechenland zurückwies.

Allerdings hatten Reporter Schüsse beobachtet oder gehört und auf griechischer Seite einen Rettungswagen von der Grenze wegfahren sehen. Seit dem Wochenende versuchen Zehntausende, aus der Türkei in die EU zu kommen. Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärt, die bislang geschlossene Grenze für die vorwiegend syrischen Flüchtlinge sei offen.

Die SPD-Fraktion im Bundestag forderte, dass auch von CDU und Grünen geführte Bundesländer sich bereiterklären sollten, minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen. Eine entsprechende Genehmigung von Innenminister Horst Seehofer (CSU) steht aber aus.