Thyssenkrupp will insgesamt 11.000 Arbeitsplätze abbauen – sehr viele davon in Deutschland. Foto: INA FASSBENDER/AFP

Essen - Die Corona-Krise sowie milliardenschwere Abschreibungen insbesondere im Stahlgeschäft haben den Stahl-Riesen ThyssenKrupp tief in die roten Zahlen gerissen. Für das neue Geschäftsjahr erwartet der Konzern weitere Verluste. Deshalb will Thyssenkrupp in den kommenden drei Jahren 5000 Stellen mehr abbauen als bisher geplant. Der Konzern hatte bereits im Frühjahr 2019 den Abbau von 6000 Stellen angekündigt, von denen 3600 bereits gestrichen wurden. Damit sollen noch insgesamt 7400 Arbeitsplätze wegfallen.

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Der Job-Kahlschlag wird dabei vor allem die Standorte in Deutschland treffen. Von den rund 7400 Arbeitsplätzen, die gestrichen werden sollen, entfallen 5300 auf Deutschland, wie Personalvorstand Oliver Burkhard am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz mitteilte.