DDR-Staats- und Parteichef Egon Krenz ist zur Behandlung in eine Greifswalder Klinik gebracht worden
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Der frühere DDR-Staats- und Parteichef Egon Krenz ist zur Behandlung in eine Greifswalder Klinik gebracht worden. Der 84-Jährige leide unter einer Verletzung und Schmerzen, die Folgen seines jahrzehntelangen Sporttreibens seien, sagte sein Anwalt Peter-Michael Diestel am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet. Weitere Details zur Erkrankung nannte Diestel nicht. Als ein persönlicher Freund von Krenz fügt er jedoch hinzu: „Ich glaube, die Nummer übersteht er sensationell.“

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Krenz war als Nachfolger von Erich Honecker im Herbst 1989 an die Macht gekommen, hielt sich aber nur bis wenige Wochen nach dem Mauerfall. Der DDR-Politiker hatte für sich reklamiert, dass der Mauerfall ohne Blutvergießen verlief. Wegen seiner Mitverantwortung für die Toten an Mauer und Stacheldraht wurde Krenz 1997 zu einer Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt, von denen er fast vier Jahre in Berlin absaß. Er lebt im Ostseebad Dierhagen in Mecklenburg-Vorpommern.

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