Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Minister in Schloss Bellevue.  dpa/Bernd von Jutrczenka

Rechtsanwalt, Arbeits- und Finanzminister und seit Mittwoch ist Olaf Scholz (SPD) Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Der gebürtige Westfale hat eine beachtliche Karriere hingelegt – und das lässt sich auch an seinem Kontostand ablesen.

Er selbst neigt da jedoch zum Tiefstapeln: „Als reich würde ich mich nicht empfinden“, hatte der damalige Finanzminister einmal in der ARD auf eine Zuschauerfrage zu seinen Vermögensverhältnissen geantwortet. Zwar verdiene er „ganz gut“, aber zur oberen Mittelschicht würde er sich nicht zählen.

Scholz bekommt monatlich 20.179 Euro aufs Konto

Dabei verdient er jetzt als Kanzler mehr als stattlich. Denn als monatliches Amtsgehalt werden Scholz als Regierungschef rund 20.179 Euro monatliches Amtsgehalt auf sein Konto überwiesen. Aufs Jahr gerechnet entspricht das einem Grundgehalt in Höhe von rund 242.000 Euro.

Die Minister im Ampel-Kabinett dürfen sich auch über höhere Bezüge freuen. dpa/Michael Kappeler

Hinzu kommt nach Angaben des Bundes der Steuerzahler (BdSt) eine sogenannte steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung in Höhe von rund 12.271 Euro im Jahr. Und das nach seinen langen Ministerjahren in der großen Koalition, da kassierte Scholz als Finanzminister nach eigenen Angaben bereits rund 200.000 Euro brutto jährlich.

Das entspricht auch, was im Ampel-Kabinett die 16 Minister und Ministerinnen verdienen. Sie erhalten mit rund 16.440 Euro pro Monat ein stattliches Salär. Auch ihnen steht eine jährliche steuerfreie Pauschale zu in Höhe von etwa 3681 Euro.

Außerdem stehen Kabinettsangehörigen eine Reihe von Entschädigungen zu, etwa für den Umzug nach Berlin, außerdem ein Dienstwagen samt Fahrer.