Joe Kaeser (r.) und sein Vize Roland Busch, der die Siemens-Führung im Februar 2021 übernehmen soll, bei Kaesers letzter  Bilanzvorstellung.    Foto: Matthias Balk/dpa

München - Der Siemenskonzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Netto-Gewinn von 4,2 Milliarden Euro. Das war etwas mehr als ein Viertel weniger als im vorangegangenen Geschäftsjahr, aber mehr als von Analysten wegen Corona erwartet worden war. Vor allem die gesamtwirtschaftliche Erholung im letzten Quartal führte dazu. Das erklärte Siemens-Chef Joe Kaeser (63) bei seiner letzten Bilanzvorstellung.

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Der Umsatz schrumpfte um zwei Prozent auf 57,2 Milliarden Euro, der Auftragseingang um sieben Prozent auf 60 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen fiel mit 7,56 Milliarden Euro um drei Prozent niedriger aus, aber um 660 Millionen Euro höher als  Analysten erwartet hatten.

Geringeren Erlösen in den Bereichen Bahn- und Medizintechnik wurden durch gestiegene Gewinne des Technologiekonzerns bei der digitalen Vernetzung von Fabriken mehr als ausgeglichen. 

Die Aktionäre erhalten eine Dividende von 3,50 Euro pro Aktie, 40 Cent weniger als vor einem Jahr.