Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Foto: imago images/CommonLens

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert eine bundesweite Quarantäneregelung für Reisen in Risikogebiete innerhalb Deutschlands. „Ich hätte das gerne bundesweit geregelt, aber dazu gab es bisher nie Mehrheiten“, sagte sie im Interview mit RTL und ntv. „Ich werbe schon seit Beginn der Pandemie dafür, dass wir klare Regeln haben, wie wir die Mobilität regeln.“

Zum Schutz vor einer noch rascheren Ausbreitung des Coronavirus hatte Mecklenburg-Vorpommern am Freitag die Zügel weiter angezogen: Reiserückkehrer aus deutschen Corona-Hochrisikogebieten müssen in Quarantäne. Ausgenommen sind nur Personen, die engste Familienangehörige besucht haben.

Alle anderen Rückkehrer müssen wie bei Auslandsreisen bis zu zehn Tage in Isolation, die nur durch zwei negative Tests auf fünf Tage verkürzt werden kann. Als Hochrisikogebiete gelten nach Schwesigs Angaben Regionen mit mehr als 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.