USB-C-Stecker (l.) und ein Lightning-Stecker von Apple (r.). Ab 2024 soll es einheitlich werden. dpa/Christoph Dernbach

„Endlich“, möchte man meinen, endlich ist ein Ende des Stecker-Irrsinns bei Smartphones und anderen Geräten in Sicht. Schluss mit dem Kabel-Wirrwarr, es wird einheitlich. Das EU-Parlament teilte am Dienstag in Straßburg mit, dass sich Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten auf die Einführung von einheitlichen Smartphone-Ladesteckern in der Europäischen Union geeinigt haben. Stecker im Format USB-C sollen für alle Handys, Tablets und Digitalkameras eingeführt werden. Dies soll künftig auch für Laptops, Lautsprecherboxen und Kopfhörer gelten.

Aber es kann noch ein wenig dauern, bis die Bürger in der EU in den Genuss dieser neuen Regelung kommen. Denn nach Angaben der Europaabgeordneten Anna Cavazzini (Grüne) soll die neue Regelung „erst ab Mitte 2024“ kommen. Der Einigung müssen das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten nun noch formell zustimmen.

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Seit 2009 wird um den Einheitsstecker gefeilscht

Die Europäische Kommission bemühte sich bereits seit 2009 um eine Einheitslösung, damit sich Verbraucher bei einem Wechsel von Handy oder Tablet keine neuen Ladekabel kaufen müssen – oder ihr Mobiltelefon problemlos auswärts aufladen können, wenn sie ihr eigenes Kabel vergessen haben. Seitdem hat sich die Zahl der Anschlüsse immer weiter reduziert. Derzeit existieren noch drei verschiedene Systeme: der Mikro-USB-Anschluss, die neuere Verbindung über USB-C sowie Lightning von Apple.