Donald Trump wohnt im streng bewachten Resort Mar-a-Lago in Florida.  Fotos: AP Photo/Alex Brandon, imago images/UPI Photo

Fast schon unheimlich ruhig war um Donald Trump geworden. Seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus hat sich der frühere US-Präsident in seinen luxuriösen Privatclub Mar-a-Lago in Florida zurückgezogen, mit Palmen, Golfen, warmem Wetter. Keine Fernsehinterviews, keine Videoansprachen und wegen seiner Twitter-Sperre auch keine Tweets - und das nach vier Jahren Trumpscher Dauerbeschallung.

Doch jetzt droht dem 74-Jährigen schon wieder Ärger. Denn bei seinem Umzug auf das Anwesen des eigenen Golfclubs hat er offenbar mal wieder alle Regeln ignoriert. Wenn es nämlich nach der Nutzungsgenehmigung des Betriebs geht, muss Trump schon bald wieder ausziehen.

Nicht länger als sieben Tage

Der Mar-a-Lago-Golfclub hat eine Sondergenehmigung, wie die Bild-Zeitung berichtete. Darin ist festgehalten, dass Gäste nicht länger als sieben Tage am Stück dort wohnen dürfen – und das auch nicht öfter als drei nicht aufeinanderfolgende Male im Jahr.

Trump selbst sieht darin - im Gegensatz zu den Nachbarn - keinen Grund ausziehen zu müssen: Schließlich sei er kein Gast! Im Februar soll nun die Stadtversammlung entscheiden: Muss Donald Trump nach dem Weißen Haus auch noch seinen Golfclub verlassen?

Sohn Eric richtete bereits scharfe Worte an die Nachbarschaft, wie die Daily Mail berichtet. „Die Nachbarn sollten vorsichtig sein, wonach sie fragen“, soll er demnach gesagt haben. Schließlich müssten die Straßen gesperrt und Barrikaden errichtet werden, sollte der Ex-Präsident ausziehen müssen. Schließlich stehe seine Sicherheit stehe an erster Stelle.