Rügen erwartet Besucherströme: Seit Freitag dürfen wieder alle Urlauber an die Ostsee reisen (Foto: Binz). imago/Jens Koehler

In Mecklenburg-Vorpommern können seit Freitag an wieder auswärtige Touristen Urlaub machen, Tagestouristen dürfen ab dem 11. Juni kommen.

Negativer Corona-Test nötig

Voraussetzung für einen Ferienaufenthalt ist zu Beginn die Vorlage eines aktuellen Corona-Negativtests. Urlauber, die in einer Ferienwohnung unterkommen sowie keine Restaurants oder Museen besuchen, brauchen keinen weiteren Test.

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Alle anderen müssen sich spätestens alle 72 Stunden neu testen lassen. Dabei sind auch begleitete Selbsttests erlaubt, die manche Hotels anbieten.

Vollständig Genesene bzw. Geimpfte brauchen keinen Test.  

Keine Belegungsgrenze in Hotels

In Hotels gibt es keine Belegungsgrenze, Anbieter können ihre Häuser also theoretisch zu 100 Prozent besetzen. Auch dürfen alle Wellness-Angebote außer Sauna und Schwimmbad von Gästen genutzt werden. Die Außen-und Innengastronomie ist schon seit Pfingsten in Mecklenburg-Vorpommern wieder geöffnet.

Auch Freizeitparks, Kletterparks und Zoos öffnen die Innenbereiche. Für die Nutzung ist ein negativer Corona-Test nötig. Zudem gelten die bekannten Abstands-und Hygieneregeln. In Innenbereichen gilt fast immer Maskenplicht.

Seit dem 28. Mai dürfen Touristen aus dem eigenen Bundesland bereits wieder in Mecklenburg-Vorpommern übernachten. Der Neustart für auswärtige Gäste war ursprünglich für den 14. Juni geplant, wurde aber aufgrund der stark gesunkenen Corona-Infektionszahlen vorgezogen. Das nordöstliche Bundesland wies am Donnerstag nach RKI-Angaben mit 14,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen den niedrigsten Wert aller Bundesländer auf.