Nach wochenlanger Schließung verteilt ein Mitarbeiter eines Baumarkts in Österreich am ersten Verkaufstag Mund- und Nasenschutzmasken am Eingang. Diese sind in Geschäften Pflicht. Foto: dpa

So uneins sich Experten und die deutschen Länderchefs über den Weg zurück in die Normalität sind, so unterschiedlich handhaben auch unsere EU-Nachbarstaaten die Corona-Beschränkungen.

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Österreich: Nach vier Wochen im Notbetrieb haben seit gestern in Österreich wieder viele kleinere Läden geöffnet – wie Buchgeschäfte, Parfümerien und Boutiquen sowie Bau- und Gartenmärkte. Überall müssen die Kunden Masken tragen und die Abstandsregeln einhalten. Die Ausgangsbeschränkungen bleiben aber bis Ende April in Kraft. Anfang Mai sollen dann auch größere Geschäfte wieder öffnen, Hotels und Gastronomie Mitte Mai folgen. Die Schulen bleiben ebenfalls noch bis Mitte Mai geschlossen, Veranstaltungen bis Ende Juni verboten.

Italien: Erste Buchhandlungen und Wäschereien durften gestern wieder öffnen – zunächst versuchsweise um zu sehen, ob die Abstandsregeln dort eingehalten werden können. Die am 12. März verhängte generelle Ausgangssperre gilt jedoch weiter, zunächst bis zum 3. Mai.

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Dänemark: Kindergärten und Grundschulen sind ab heute wieder geöffnet. Die Schüler der Mittel- und Oberstufe müssen noch bis zum 11. Mai warten. Bars, Restaurants und Einkaufszentren bleiben dicht.

Frankreich: In Frankreich dagegen verlängerte Präsident Emmanuel Macron die Ausgangssperre um vier Wochen bis zum 11. Mai. Anschließend sollen zunächst Kitas und Schulen langsam wieder öffnen. Restaurants, Bars, Kinos und Theater bleiben auch nach dem 11. Mai weiter geschlossen.