Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende der Grünen. Foto: imago/Metodi Popow

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock will bei einem Wahlerfolg auf geschlechtergerechte Sprache in Gesetzestexten achten. „Ich will Politik für alle Menschen machen und das bedeutet, auch alle mit anzusprechen - und nicht nur mit zu meinen“, sagte die Parteivorsitzende dem Berliner „Tagesspiegel“. Sprache könne auch ausgrenzen. Darauf müsse die Gesellschaft achten. 

„Sprache verändert sich - heute reden wir zum Beispiel eher von „Ärztinnen und Ärzten“ und nicht nur von „Ärzten“, weil sonst im Kopf nur das Bild eines Mannes auftaucht“, sagte die Bundestagsabgeordnete. „So ist es auch in vielen anderen Bereichen. Wenn ich weiß, dass bestimmte Begriffe einzelne Personen oder Gruppen verletzen, dann sollte man versuchen, die Dinge anders auszudrücken, aus Respekt.“