Bis zu 70 Prozent mehr müssen Verbraucher jetzt für mehrere Supermarkt-Produkte bezahlen.
Bis zu 70 Prozent mehr müssen Verbraucher jetzt für mehrere Supermarkt-Produkte bezahlen. imago (Symbolbild)

Die Inflation macht keine Pause: Die großen Supermarkt-Ketten und Discounter haben zwar mehrere internationale Hersteller mit dreisten Preisforderungen abblitzen lassen – doch jetzt schlagen sie selbst kräftig drauf und zwar auch bei Eigenmarken. 

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Saftige Preiserhöhungen von 70 Prozent innerhalb weniger Tage für DIESES Produkt

Während die Preise einiger Handelsmarken-Produkte zuletzt sogar wieder gesunken waren, berichten Marktbeobachter von sprunghaften Anstiegen bei Produkten, die bislang nicht sonderlich im Fokus standen – beispielsweise Paniermehl. Gleich mehrere Discounter haben den Preis von rund einem Euro pro Kilo drastisch um rund 70 Prozent erhöht. 

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Wie kann das sein, dass sich dasselbe Produkt plötzlich überall verteuert, egal ob bei Netto, Rewe oder Aldi? Zuvor waren die Preise für Brot-Zutaten massiv angestiegen. Der zeitweise ausgesetzte Deal, der den Export von Getreide aus der Ukraine sicherstellen soll, hatte für zusätzliche Nervosität gesorgt. Das schlägt sich auch in den Preisen nieder, die nun auf bislang noch erschwinglichere Produkte erfassen.

Historische Höchstpreise für Tiefkühl-Pommes und saftige Preiserhöhungen für DIESE Waren

Um denselben Prozentsatz ist beispielsweise innerhalb weniger Tage der Preis für Tiefkühl-Pommes gestiegen. Die Hausmarken der Discounter kosten nunmehr um die zwei Euro je Packung, für Marken-Pommes verlangen Supermärkte jetzt bereits stolze vier Euro je Packung! Weitere saftige Preissteigerungen gibt es bei Milchprodukten, Fleisch, Hygieneprodukten und Tierfutter. 

Dabei soll es nicht bleiben: Das Ifo-Institut prognostiziert auch über den Jahreswechsel hinaus 2023 mit steigenden Preisen infolge gestiegener Herstellerpreise. Erst später im Jahre 2023 rechnen Konjunkturexperten mit einer Entspannung an der Preisfront.