Manuela Schwesig am Sonntag vor der Wahl des Bundespräsidenten in Berlin. imago

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (47, SPD) muss wegen ihrer Krebserkrankung erneut operiert werden und deshalb eine Pause einlegen. „Niemand muss sich Sorgen machen. Um es ganz klar zu sagen: Der Krebs ist nicht zurück. Aber Folgen der intensiven Krebstherapie müssen behoben werden“, schrieb sie am Dienstag auf Twitter. Die Operation sei wegen Corona bereits mehrfach verschoben worden und nun unumgänglich schnell zu machen.

Die Amtsgeschäfte werde in den nächsten Wochen während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus und der anschließenden Erholungsphase zu Hause ihre Stellvertreterin, Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) übernehmen. Mecklenburg-Vorpommern werde bei den Gesprächen der Länder mit dem Bund zu Corona am Mittwoch durch den Chef der Staatskanzlei, Patrick Dahlemann, vertreten, teilte ein Regierungssprecher mit.

Schwesig hatte ihre Brustkrebs-Erkrankung im September 2019 öffentlich gemacht und zunächst ihre Ämter bei der Bundes-SPD niedergelegt. Im Mai 2020 machte sie bekannt, dass die Therapie erfolgreich gewesen sei.