Manuela Schwesig (SPD) wurde wieder zur Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern gekürt. dpa/Jens Büttner

Sie gilt als zielstrebig und hartnäckig, nun läuft ihre zweite Amtszeit als Landeschefin in Mecklenburg-Vorpommern: Rund sieben Wochen nach der Landtagswahl wurde Manuela Schwesig als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern wiedergewählt.

Zwei Stimmen aus Schwesigs Koalition fehlten

Der Landtag bestätigte die SPD-Politikerin mit 41 Stimmen. Das sind allerdings zwei Stimmen weniger, als die künftig regierende Koalition aus SPD und Linke Sitze im neuen Plenum hat. Die CDU als bisheriger Koalitionspartner der Sozialdemokraten ist nun in der Opposition.

Schwesigs Kabinett ist paritätisch mit Frauen und Männern besetzt

Schwesig ist bereits seit 2017 Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns. Bislang stand sie an der Spitze einer Landesregierung aus SPD und CDU.

Nach der geheimen Wahl wurde Schwesig vor dem Landtag vereidigt. Im Anschluss waren die Ernennung und die Vereidigung des achtköpfigen Kabinetts vorgesehen. Die Ministerriege ist paritätisch mit Frauen und Männern besetzt. Sechs Ressorts besetzt die SPD, zwei die Linke.