Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit. dpa/Michael Kappeler

Angesichts sinkender Corona-Zahlen in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor zu schnellen Lockerungen gewarnt. „In dieser Phase der Pandemie geht es weiterhin darum, das Erreichte nicht zu verspielen“, sagte Spahn am Freitag in Berlin. „Zu viele öffnen gerade ziemlich viel bei relativ hoher Ausgangsinzidenz.“

Spahn: Ungeduld hilft nur dem Virus

Zu viel Ungeduld würde aber nur dem Virus helfen. Es gelte, den positiven Trend zu verstetigen. „Das geht aber nicht mit vorschnellen Lockerungen“, warnte Spahn. Es brauche „Zuversicht, gepaart mit Umsicht, um Menschen zu schützen“. Der wachsende Optimismus dürfe jetzt nicht dazu führen, dass sich die Menschen bei Kontakten und Abstand nicht mehr an die Regeln halten.

Wenn mit Lockerungen bei einem Inzidenzwert unter 100 begonnen werde, dann sollte es diese laut Spahn im Außenbereich für die Außengastronomie oder kulturelle Veranstaltungen im Freien geben und zwar „testgestützt auf breiter Front“.