Das geschlossene Skigebiet auf der Zugspitze in Bayern. Skifahren ist in der Corona-Krise nicht möglich.  Foto: dpa/Angelika Warmuth

Lifte zu, Hütten zu, Kassen leer: Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte warnt in der Corona-Pandemie vor Millionenverlusten für die Skigebiete des Landes. Sollten die Beschränkungen für die Skigebiete den ganzen Winter bestehen bleiben, könnte ein Schaden von rund 400 Millionen Euro entstehen, sagte Vorstand Matthias Stauch der Welt am Sonntag.

Die deutschen Seilbahnen nehmen nach seinen Worten durchschnittlich 90 Millionen Euro pro Winter ein. Zudem blieben im Umfeld der Skigebiete für jeden Euro rund vier weitere Euro in der Region, etwa für Hotels, Ausrüstung, Skikurse oder in der Gastronomie. Derzeit sind die Skigebiete in Deutschland bis mindestens 10. Januar geschlossen.

Der Verband vertritt mehr als 120 deutsche Seilbahnunternehmen, die meisten Betreiber sitzen in Bayern.