Angela Merkel (2.v.r.) bei ihrer Ankunft im Carbis Bay Hotel.  AP/Phil Noble

Für US-Präsident Joe Biden ist es sein erster G7-Gipfel, für Kanzlerin Angela Merkel der inzwischen 15. und letzte in ihrer Amtszeit, wenn die Staats- und Regierungschefs der führenden westlichen Wirtschaftsmächte im Küstenstädtchen St. Ives aufeinander treffen.

Erstmals seit fast zwei Jahren kommen dabei die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder wieder persönlich zu einem Gipfeltreffen zusammen: Im Fokus der am Freitagnachmittag beginnenden Beratungen in Cornwall in Südwestengland stehen der Kampf gegen die Corona-Pandemie, der Klima- und Artenschutz sowie die Stärkung demokratischer Werte. Auch der Streit um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 dürfte zur Sprache kommen.

Doch ebenso steht auch die Rückkehr der USA zur Politik der internationalen Bündnisse im Mittelpunkt. Besonders Merkel und Biden bemühen sich, die Scherben zu kitten, die die Amtszeit von Donald Trump hinterlassen hat. So teilte das Weiße Haus auch kurz vor Beginn des Gipfels mit, dass Merkel am 15. Juli von Biden in Washington empfangen werde. Auch Berlin bestätigte den Besuch – der erste seit drei Jahren.

Einstimmen auf die Beratungen bis Sonntag können sich die Regierungschefs beim Empfang von Queen Elizabeth II. und Mitgliedern der königlichen Familie am Freitag Abend und dem geplanten Dinner bei Steinbutt aus der Region.