Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Foto: Michael Kappeler/dpa POOL/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Donnerstag die Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar und die Verschärfung der Corona-Maßnahmen verteidigt. Der aktuelle Rückgang der Neuinfektionen zeige, „dass die harten Einschnitte, die die Menschen in Deutschland seit Wochen auf sich nehmen müssen, sich auszuzahlen beginnen“. Man könne sehen, dass die Mühe sich lohne, so Merkel.

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Es gehe aber auch darum, dass sich die Virusmutationen, wie sie in Großbritannien und Irland aufgetreten sind, sich nicht in Deutschland ausbreiten. „Das mutierte Virus ist um ein Vielfaches ansteckender, wir nehmen das sehr ernst“, sagte Merkel.

Noch würden sich die Mutationen in den Infektionszahlen in Deutschland nicht niederschlagen. „Doch wenn sie sich bei uns in den Zahlen niederschlagen, ist es zu spät. Wir können jetzt noch eine dritte Welle verhindern“, so Merkel. Der zweite Lockdown diene der Vorsorge gegen diese dritte Welle. „Unser Ziel ist es, die Pandemie in diesem Jahr in den Griff zu bekommen und sie zu beenden.“

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Für den Frust der Deutschen zeigte Merkel Verständnis, vor allem für die momentane Situation vieler Eltern. Die Pandemie nannte sie eine „Jahrhundertkatastrophe und eine Zumutung für alle“. Bis „Ende des Sommers“ sollen alle Deutschen laut Merkel ein Impfangebot bekommen.