Angela Merkel sieht noch einen weiten Weg bis zur Gleichstellung. Foto: AP/Markus Schreiber

Vor dem Weltfrauentag am 8. März mahnt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) weitere Anstrengungen auf dem Weg zur Gleichstellung an. „Ein Blick in die Führungsetagen der Wirtschaft, aber auch der Politik, zeigt uns, dass wir jedenfalls noch nicht am Ziel sind“, sagte Merkel.

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„Talente und Blickwinkel beider Geschlechter“ seien allerdings von enormer Bedeutung – „gerade jetzt während der weltweiten Pandemie“, so die Regierungschefin. Deshalb sei „Parität in allen Bereichen der Gesellschaft“ nötig. „Dazu gehört auch: Frauen müssen endlich so viel verdienen können wie Männer.“

Zugleich warnte die Kanzlerin davor, dass die Corona-Krise nicht dazu führen dürfe, „dass wir in manch schon überwunden geglaubtes Rollenmuster zurückfallen“. So seien es „doch wieder vermehrt Frauen, die den Spagat zwischen Homeschooling, Kinderbetreuung und dem eigenen Beruf meistern“, sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. „Und es sind vor allem auch Frauen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz in sozialen Berufen und Pflegeberufen derzeit besonders gefordert sind“, fügte sie hinzu.