Viele Eltern ließen sich in der Corona-Welle krankschreiben, um sich um die Kinder zu kümmern. imago/MiS

Monatelang saßen Kinder und Jugendliche im Lockdown zu Hause. Für Eltern kleiner Kinder war es zum Haareraufen, weil sich Arbeit und geschlossene Kitas und Schulen kaum vereinbaren lassen. Viele nutzten die zusätzlichen Kinderkrankentage.

Viele Eltern haben sich deshalb während der dritten Corona-Welle wegen geschlossener Kitas und Schulen krankschreiben lassen, um sich um ihren Nachwuchs kümmern zu können. Aktuelle Zahlen der größten deutschen Krankenkassen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, zeigen, dass zwischen Januar und Mai dieses Jahres mehr als 1,5 Millionen Kinderkrankentage von Eltern genommen wurden, weil die Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt in Betrieb waren.