Auch bei Google werden viele Stellen gestrichen.
Auch bei Google werden viele Stellen gestrichen. dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Microsoft, Meta (Facebook, Instagram), Twitter... Die Kündigungswelle bei den amerikanischen Tech-Konzernen geht weiter.

Jetzt hat der Google-Mutterkonzern Alphabet angekündigt, weltweit rund 12.000 Arbeitsplätze zu streichen. Konzernchef Sundar Pichai verwies in einem Schreiben an die Belegschaft am Freitag auf Sparzwänge angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage. Alphabet reiht sich damit in eine Reihe von US-Technologieunternehmen ein, die derzeit massiv Stellen abbauen.

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Bei Google werden 12.000 Jobs gestrichen

Google-CEO Sundar Pichai.
Google-CEO Sundar Pichai. AFP/Josh Edelson

„Im Lauf der vergangenen zwei Jahre haben wir spektakuläre Wachstumsphasen erlebt“, erklärte Pichai. Dieses Wachstum sei mit vielen Einstellungen einhergegangen. Doch der weltwirtschaftliche Kontext habe sich nun maßgeblich verändert. Deshalb „haben wir beschlossen, unsere Belegschaft um etwa 12.000 Stellen zu reduzieren“. Stand Ende September hatte Alphabet weltweit fast 187.000 Beschäftigte. Die Streichungen betreffen also gut sechs Prozent der Belegschaft.

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Auch Microsoft-Chef Satya Nadella verkündete Stellenstreichungen
Auch Microsoft-Chef Satya Nadella verkündete Stellenstreichungen dpa/Markus Schreiber

Google ist damit nicht alleine. Der Softwareriese Microsoft hatte am Mittwoch mitgeteilt, in den kommenden Monaten 10.000 Beschäftigte zu entlassen. Auch Microsoft-Chef Satya Nadella begründete die Stellenstreichungen als Sparmaßnahme: „Wir müssen unsere Kostenstruktur mit unseren Umsätzen in Einklang bringen“.

Auch Amazon kündigt Streichung von 18.000 Jobs an

Der Onlineriese Amazon hatte Anfang Januar die Streichung von mehr als 18.000 Jobs angekündigt, der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta im November die Entlassung von 11.000 Angestellten. 

Auch die Online-Plattform Snapchat und das IT-Unternehmen Salesforce wollen mit Stellenkürzungen Kosten einsparen. Und beim Kurzbotschaftendienst Twitter hat der neue Besitzer Elon Musk rund die Hälfte der 7500 Mitarbeiter entlassen. Die Technologiekonzerne sind durch die schlechte wirtschaftliche Lage zunehmend unter Druck geraten, Kosten einzusparen, unter anderem wegen wegfallender Werbeeinnahmen.