Stehen wir bald wie diese Frau in Großbritannien vor leeren Regalen im Supermarkt? dpa/Frank Augstein

Angesichts der drohenden Omikron-Welle sieht der Logistikverband BGL (Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik) die Versorgungssicherheit in Deutschland gefährdet. „Omikron hat das Potenzial, dass Lieferengpässe vermehrt auftreten und nicht alle Lieferketten aufrechterhalten werden können“, sagte BGL-Präsident Dirk Engelhardt der BamS. „Einerseits haben wir Omikron als ein kurzfristiges, aber sehr ernstes Problem, andererseits haben wir langfristig einen weltweiten Fahrermangel.“

Es herrscht weltweiter Fahrermangel 

Engelhardt appelliert deshalb an die Politik, jetzt zügig Vorkehrungen zu treffen. Deutschland könnte etwa in vier bis sechs Regionen aufgeteilt werden, um gezielter auf mögliche Engpässe zu reagieren.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) versprach, möglichen Engpässen mit aller Kraft entgegenzuwirken. „Wir tun alles, um die Lieferketten stabil zu halten“, sagte Wissing der Zeitung. Er lasse sich regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Zuletzt hatten Berichte über die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante Angst vor einer Gefährdung der wesentlichen Infrastruktur geschürt. Demnach könnte die Omikron-Welle zu massiven Arbeitsausfällen führen und damit auch die Verfügbarkeit essentieller Dienstleistungen einschränken.