Karl Lauterbach in seinem Kölner Stamm-Café, das er nur noch selten besuchen kann.
Karl Lauterbach in seinem Kölner Stamm-Café, das er nur noch selten besuchen kann. dpa/Oliver Berg

Vier Monate nach seiner Ernennung zum Bundesgesundheitsminister konstatiert Karl Lauterbach, dass die Regierungsarbeit noch fordernder ist als er erwartet hätte. „Die Aufgabe ist viel härter, als ich mir das vorgestellt hatte“, sagte der SPD-Politiker der dpa in Köln. „Zeitlich, aber auch was die Komplexität der Anforderungen angeht. Ich arbeite von morgens früh bis spät in die Nacht hinein, und dennoch würde ich mir wünschen, dass der Tag mehr Stunden hat. Es ist eine Belastung, wie ich sie mir in dem Umfang nicht vorgestellt habe.“

Seit seiner Vereidigung zum Minister im  Dezember 2021 lebt Lauterbach überwiegend in Berlin. In seine Heimatstadt Köln kommt er nur noch selten. Auch die Tischtennisspiele mit seinem Freund, dem Autor und Journalisten Günter Wallraff, hätten mittlerweile Seltenheitswert, wenngleich sie immer noch stattfinden.