Der saarländische Regierungschef Tobias Hans (CDU). Foto: Imago/Becker&Bredel

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans mahnte einen langfristigen „Perspektivplan“ zur vorsichtigen Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen an. „Wir brauchen einen Perspektivplan für die kommenden Wochen, der bundesweit einheitliche Kriterien für eine langsame Rückkehr zur Normalität beinhaltet“, sagte der CDU-Politiker der Rheinischen Post.

Aussichten für Einzelhandel und Gastronomie

„Wir können nicht ewig im vollen Lockdown verbleiben, das ist eine zu große Belastung besonders für unsere Familien.“ Deshalb müsse man sich Gedanken machen, wie es künftig für Kitas, Schulen, für den Sport, den „kleinen“ Einzelhandel in Innenstädten und die Gastronomie weitergehen solle.

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Kinder in der Schule und im Sport sollten nach Worten von Hans als Erstes wieder in den Genuss von Erleichterungen kommen. Aktuell müsse aber noch alles daran gesetzt werden, die gefährlichen Virus-Mutationen einzudämmen, sagte der Ministerpräsident weiter.

Es brauche Geduld, weil die Menschen noch einige Zeit mit vielen Einschränkungen leben müssten. Doch gleichzeitig sei es wenig hilfreich, „wenn wir den Menschen jeden Hoffnungsschimmer auf Änderungen nehmen“, sagte Hans.