Der russische Präsident Wladimir Putin (l.) und US-Präsident Joe Biden bei einem Treffen im  schweizerischen Genf im Juni 2021 (Archivbild).  Angesichts der weiter zunehmenden Spannungen im Ukraine-Konflikt wollen Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden nach Kremlangaben an diesem Sonnabend  telefonieren.
Der russische Präsident Wladimir Putin (l.) und US-Präsident Joe Biden bei einem Treffen im  schweizerischen Genf im Juni 2021 (Archivbild). Angesichts der weiter zunehmenden Spannungen im Ukraine-Konflikt wollen Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden nach Kremlangaben an diesem Sonnabend  telefonieren. Pool Reuters/dpa/Denis Balibouse

Angesichts der weiter zunehmenden Spannungen im Ukraine-Konflikt wollen Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden nach Kremlangaben an diesem Sonnabend miteinander telefonieren.

„Tatsächlich hat die amerikanische Seite um ein Gespräch mit Präsident Putin gebeten und morgen Abend Moskauer Zeit ist ein Gespräch der beiden Präsidenten geplant“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitagabend nach Angaben der Agentur Interfax.

Zuvor hatte schon der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, ein Telefonat von Putin und Biden in Aussicht gestellt, aber noch keine konkrete Ankündigung gemacht. Moskau bestätigte zudem ein für Samstag geplantes Telefonat des Kremlchefs mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Die US-Regierung hatte kurz zuvor erklärt, einen russischen Einmarsch in die Ukraine noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele in China am 20. Februar für möglich zu halten und rund 3000 weitere Soldaten in den Nato-Partnerstaat Polen zu verlegen. „Wir sehen weiterhin Anzeichen für eine russische Eskalation, einschließlich neuer Truppen, die an der ukrainischen Grenze eintreffen“, sagte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan. Sullivan machte aber deutlich, dass er damit nicht sagen wolle, dass Putin eine Entscheidung für eine Invasion getroffen habe.

„Die Hysterie des Weißen Hauses ist aufschlussreicher denn je“, kritisierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. „Die Angelsachsen brauchen einen Krieg. Um jeden Preis“, schrieb sie im sozialen Netzwerk Telegram.