Katerina Tichonowa soll in die Fußstapfen ihres Vaters Wladimir Putin treten. imago/Eastnews

Die Gerüchte über eine schwere Krankheit des Kreml-Chefs brodeln. Berichten zufolge soll Wladimir Putin an Parkinson leiden. Andere vermuten, dass er krebskrank ist und sich derzeit einer Chemotherapie unterzieht.

Und der 69-Jährige scheint offenbar bereits seine Nachfolge regeln zu wollen. Der russische Präsident erwägt nach Informationen des Telegram-Kanals General SVR, seine Tochter als neue Machthaberin ins Parlament zu schicken, da sich sein Gesundheitszustand verschlechtert.

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Katerina Tichonowa als Parteichefin im Gespräch

Katerina Tichonowa (35) könnte zur neuen Vorsitzenden der Partei „Einiges Russland“ ernannt werden, der wichtigsten politischen Partei, die das Land regiert, heißt es nach Quellen aus dem Geheimdienst zur Putin-Nachfolgerin. „Einiges Russland“ ist die größte Partei des Landes, Putin ist einer der Mitgründer.

Katerina ist Putins zweite Tochter von der ehemaligen First Lady Lyudmila (66). Damals war Wladimir Putin noch ein KGB-Spion in Deutschland.

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Derzeit ist Katerina Tichonowa stellvertretende Direktorin des Instituts für mathematische Forschung komplexer Systeme an der Staatlichen Universität Moskau. Gerüchten zufolge ist sie mit der russischen Ballett-Ikone Igor Zelensky (52) liiert, das Paar soll ein gemeinsames Kind haben. Zelensky leitete früher das Bayerische Staatsballett, musste aber zurücktreten, nachdem er sich geweigert hatte, den Krieg in der Ukraine zu verurteilen.

Seit Monaten wird über den schlechten Gesundheitszustand von Kreml-Chef Wladimir Putin spekuliert. AFP/Mikhail Metzel

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Der Kanal wird von jemandem betrieben, der sich als verbannter Kreml-Generalleutnant ausgibt und den Decknamen Wiktor Michailowitsch benutzt. „Putins innerer Zirkel berät darüber, eine Person für die Führung der Partei zu finden, die den aktuellen Status quo und die Kontinuität der Macht vereinen und garantieren würde“, sagt der Betreiber im Nachrichtenkanal über Putins Tochter.

„Der seit drei Monaten andauernde Krieg hat die Voraussetzungen und die Forderung der Eliten nach einer klaren Vorstellung von ihrer Zukunft ohne Putin geschaffen. Und ich muss sagen, dass in letzter Zeit ausnahmslos alle interessierten Personen in Putins Umgebung diese Idee, Katerina Tichonowa einzusetzen, unterstützen.“

Der Plan wäre, den derzeitigen Landwirtschaftsminister Dmitri Patruschew (44) zum Präsidenten zu machen, wobei Katerina Tichonowa als „Marionette“ im Parlament die Fäden in der Hand hält.

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„Im Allgemeinen befürwortet Putin eine solche Nachfolgeposition mit Dmitri Patruschew als Präsident und Katerina Tichonowa als Herrin des Machtsystems“, sind die Betreiber des Kanals sicher. „Wie nahe diese Option an der Umsetzung ist, werden wir bald sehen.“