Tinder (Logo im Bild) und Bumble sind bekannte Dating-Apps. Foto: NurPhoto/Jakob Porzycki

Auf Twitter haben sich Menschen in den USA darüber ausgetauscht, wie am Angriff auf das Kapitol Beteiligte mittels einer Dating-App überführt werden könnten. Wie „The Independent“ berichtete, ist es auf der Plattform Bumble möglich, Ergebnisse nach politischen Ansichten wie „konservativ“ zu filtern. Durch die Anwesenheit vieler Trump-Anhänger in Washington sollen so mögliche Täter gefunden werden.

Eine Nutzerin berichtete, eine Freundin habe durch die Einstellungsmöglichkeit Kontakte zu Trump-Anhängern geknüpft. Diese würden in der App mit ihrer Beteiligung am Sturm auf das Kapitol prahlen.

Bumble entfernte den Filter, um Missbrauch „entgegenzuwirken“. Diese Maßnahme ist jedoch temporär und gilt nur für die USA. Zudem positionierte sich das Unternehmen gegen die Attacken auf das Kapitol und versprach, daran beteiligte Nutzer zu sperren. Das FBI sprach gegenüber The Independent von „mehr als 100.000 Tipps in den digitalen Medien“, gab aber keine genaue Quelle an.