April und Mai schlagen bei den Heizkosten kräftig ins Konto. imago/Christian Ohde

Das kälteste Frühjahr seit langem schlägt sich auch bei der Heizkostenabrechnung nieder. Im April und Mai musste mehr geheizt werden als üblich. Das trifft vor allem Verbraucher mit einer Gasheizung. Nach Berechnungen der Vergleichsportale Check24 und Verivox müssen sie deutlich tiefer in der Tasche greifen.

Ein Musterhaushalt, der sein Reihenhaus mit Gas heizt, zahlte für den Zeitraum von September bis Mai 1256 Euro – zehn Prozent mehr als in der vorangegangenen Heizperiode. Verivox kommt auf einer etwas anderen Berechnungsgrundlage für eine Familie auf 7,1 Prozent höhere Heizkosten.

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Von September bis Mai ergibt sich auf Basis der Daten des Deutschen Wetterdienstes ein um 11 Prozent höherer Heizbedarf als in der Vorjahresperiode. Im Mai hätten die Haushalte im Durchschnitt fast ein Viertel mehr Energie für die warme Wohnung aufwenden müssen als im Mai 2020.

Im Durchschnitt ist das Heizen mit Gas in der aktuellen Heizperiode 14 Prozent teurer gewesen als Heizen mit Öl. Der Check24-Musterhaushalt zahlte demnach 1105 Euro fürs Heizen mit Öl, 151 Euro weniger als bei einer Gasheizung.