Das Firmenlogo von MAN an einem Lkw – zwei Werke der VW-Tochter sind bedroht. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der angekündigte Stellenabbau beim Bus-und Lkw-Bauer MAN fällt größer aus als erwartet. Wie die Münchner VW-Tochter heute mitteilte, werden in Österreich und Deutschland bis zu 9500 Arbeitsplätze gestrichen. Ganze Standorte könnten schließen, darunter Plauen in Sachsen und Wittlich in Rheinland-Pfalz.

Volkswagen will damit bei seiner Lkw- und Bustochter Milliarden einsparen. Bis 2023 solle eine Ergebnisverbesserung von 1,8 Milliarden Euro erzielt werden, teilte die Münchener Tochter aus der Nutzfahrzeugholding Traton am Freitag mit. In allen Bereichen sollen Stellen wegfallen, zudem wollen die Manager Produktion und Entwicklung an andere Standorte verlegen.