Das Coronavirus bildet neue, hochgefährliche Formen aus. Foto: imago images/Science Photo Library

Japan meldet die Entdeckung einer neuen, inzwischen dritten Variante des Coronavirus. Diese sei bei vier Reisenden aus dem brasilianischen Bundesstaat Amazonas nachgewiesen worden, teilt das japanische Gesundheitsministerium mit.

Ein über 40 Jahre alter Mann sei mittlerweile im Krankenhaus, nachdem er akute Atemprobleme entwickelt habe. Zwei andere Passagiere würden unter Symptomen wie Hals-und Kopfschmerzen sowie Fieber leiden. Eine Person im Teenageralter habe keine Symptome entwickelt.

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Die Variante unterscheide sich von den bisher entdeckten hochansteckenden Mutationen. Im Dezember waren eine Variante des Coronavirus (B.1.1.7) in Großbritannien sowie eine ähnliche (501Y.V2) in Südafrika nachgewiesen worden, die ersten Analysen zufolge ansteckender sein könnten als die bisher kursierenden.

Darauf, dass die dritte neue Variante ebenfalls sehr infektiös sei, gebe er bislang keine Hinweise, hieß es aus Tokio. Ob gegen sie die bisherigen Impfstoffe wirksam seien, werde jetzt untersucht.