Witaly Skakun Wolodymyrowitsch wurde als „Held der Ukraine“ geehrt. Facebook

Eine Heldengeschichte geht um die Welt: Ein ukrainischer Soldat soll sich zusammen mit einer Brücke in die Luft gesprengt haben – um den Vormarsch russischer Panzer aufzuhalten. Am Wochenende ehrte Präsident Wolodymyr Selenskyj den bei der Sprengung zu Tode gekommenen Soldaten Witaly Skakun Wolodymyrowitsch als „Held der Ukraine“ – die höchste militärische Auszeichnung.

Witaly Skakun Wolodymyrowitsch habe demnach den Auftrag gehabt, eine Brücke von Henitschesk, die das ukrainische Festland mit der Halbinsel Krim verbindet, zu verminen. Sie sollte gesprengt werden, um russische Panzer zu stoppen.

Doch als der Feind immer näher kam, habe der Soldat keine Zeit mehr gehabt, sich vor der Sprengung in Sicherheit zu begeben. Er soll an seine Kompanie gefunkt haben, dass er sich mit der Brücke zusammen sprengen würde. Kurz darauf seien Explosionen zu hören gewesen.

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Ukrainische Armee: „Wir werden kämpfen, solange wir leben!“

„Unser Bruder wurde getötet. Seine Heldentat verlangsamte den Druck des Feindes deutlich, was es der Einheit ermöglichte, sich zurückzuziehen und die Verteidigung zu organisieren“, heißt es in einem Facebook-Post des ukrainischen Militärs.

Ein russischer Soldat fährt mit einem Kampffahrzeug. imago images/SNA

Und weiter: „Russische Kämpfer, wisst, unter euren Füßen wird die Erde brennen! Wir werden kämpfen, solange wir leben! Und solange wir leben, werden wir kämpfen!“

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Die Heldengeschichte aus dem Südosten der Ukraine lässt sich nicht unabhängig bestätigen. Schon einmal gab es eine ähnliche Geschichte, bei der angeblich 13 Soldaten der ukrainischen Marine heldenhaft gestorben sind. Später wurde bekannt, dass sich die Grenzschützer in russischer Gefangenschaft befinden.