Polizisten kontrollieren die nächtliche Ausgangssperre in Burghausen – in Bayern gilt bereits ein solches Ausgehverbot. Foto: imago images/imagebroker

Bund und Länder wollen laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Business Insider zur Vermeidung einer Ausbreitung mutierter Coronaviren bundesweit eine nächtliche Ausgangssperre einführen.

Offen sei lediglich noch, von wann bis wann eine solche Ausgangssperre gelten und ob sie erst ab einer bestimmten Inzidenz in Kraft treten solle, berichtete das Magazin am Sonntag unter Berufung auf Angaben aus Regierungskreisen. Grundsätzlich hätten die Länder der Maßnahme zugestimmt.

FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen

Zudem sei eine Vorgabe im Gespräch, wonach beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr nur noch die qualitativ hochwertigeren FFP2-Masken getragen werden dürfen, gegebenenfalls aber auch die einfacheren OP-Masken.

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Für Betriebe und Verwaltungen solle es „eine Art Homeoffice-Pflicht light“ geben, hieß es in dem Bericht weiter. Demnach soll, wo dies möglich ist, Homeoffice angeboten werden müssen. Vom Tisch sei eine zwischenzeitlich diskutierte Reduzierung des Bus- und Bahnverkehrs. Schulen und Kitas sollen dem Bericht zufolge vorerst weitgehend geschlossen bleiben.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Dienstag erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten.