Anti-Terror-Einheit GSG9 beim Einsatz (Symbolbild). Foto: imago images

Berlin - Die Spezialeinheit GSG9 übt die Terrorbekämpfung auf hoher See. Das simulierte Szenario: Auf der Ostsee verüben Terroristen einen Anschlag auf die Fähre und nehmen mehrere Passagiere als Geiseln. Die Lage ist unübersichtlich, zudem können die Einsatzkräfte aufgrund der Witterung nicht unbemerkt an Bord kommen.

Bei der am Montag gestarteten Antiterror-Übung mit Namen Racoon (deutsch: Waschbär) sollen auch ein Hubschrauber sowie ein neues Schiff zum Einsatz kommen. Ziel der Übung sei, „das Zusammenspiel in einer lebensbedrohlichen Einsatzlage unter realistischen Bedingungen zu trainieren“, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt.

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An der vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) organisierten Übung beteiligen sich nach Angaben des Sprechers die Spezialeinheit GSG 9, die Bundespolizei See sowie die Fliegerstaffel der Bundespolizei.

Die Besatzung des Fährschiffes Nils Holgersson wird laut Bundespolizei mit in die Übung einbezogen. Reguläre Passagiere befinden sich dagegen nicht an Bord.