Die gute alte Uni-Pinnwand dient in online-Zeiten immer noch als Job-Börse. Foto: dpa/Markus Hibbeler

Corona hat viele Studentinnen und Studenten in finanzielle Not gestürzt: Ihre Jobs, mit denen sie ihre Kasse auffüllten und die Miete bezahlten, sind insbesondere in der Gastronomie weggefallen. Deshalb gibt es von heute an über die bereits bestehende Möglichkeit eines Kredits hinaus das Angebot, online einen Zuschuss zwischen 100 und 500 Euro zu beantragen, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das Bildungsministerium von Anja Karliczek (CDU) stellt dafür 100 Millionen Euro bereit.

Dabei müssen die  Antragsteller unter anderem mit einem höchstens einen Tag alten Kontoauszug belegen, dass sie „klamm“ sind. Am Kontostand bemisst sich die Höhe der Überbrückungshilfe.  Darüber hinaus muss für jeden Monat ein neuer Antrag gestellt werden. Bislang ist vorgesehen, die Hilfe für die Monate Juni, Juli und August 2020 anzubieten. 

Die Hilfe ist unabhängig von Alter und Studiendauer des jeweiligen Antragstellers. Notwendig ist neben dem Kontoauszug die elektronische Übermittlung der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung, des Personalausweises oder Passes mit Meldebestätigung sowie einer deutschen Bankverbindung.

Ausgezahlt werden soll das Geld dann über die jeweiligen Studierenden-Werke.