Steht der Spanien-Urlaub jetzt wieder auf der Kippe? imago/Chris Emil Janßen

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ganz Spanien und damit auch Mallorca sowie die Kanaren ab Sonntag als Risikogebiet ein. Das gab das Robert Koch-Institut bekannt. Bislang waren nur einzelne Regionen Spaniens als Risikogebiet ausgewiesen.

Für Reiserückkehrer bringt die Einstufung als Risikogebiet zwar grundsätzlich eine Quarantänepflicht mit sich. Diese kann aber durch ein negatives Testergebnis, beziehungsweise einen Genesenen- oder Impfnachweis vermieden werden. Für Flugreisende gilt eine Testpflicht unabhängig von der Einstufung als Risikogebiet – also bereits jetzt auch für Flugreisende aus Spanien.

Auch Zypern Hochinzidenzgebiet

Anders sieht das in Zypern aus. Die Urlaubsinsel wird am Sonntag als Hochinzidenzgebiet mit besonders hohen Infektionszahlen eingestuft. Dies bedeutet, dass Touristen nach einer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne gehen müssen, die sie erst nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden können.

In Irland werden außerdem die Regionen Midlands und Midwest neu als Risikogebiete ausgewiesen.

Als Risikogebiete werden Länder und Regionen eingestuft, in denen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) über 50 liegen. Es ist die niedrigste von drei Risikostufen. Mallorca war Mitte März von der Liste der Risikogebiete gestrichen worden. Inzwischen liegt die Inzidenz auf den Balearen, zu denen auch Menorca, Ibiza und Formentera gehören, im Schnitt schon bei 141. In ganz Spanien sind es sogar 179.