Eine Erhöhung des Briefportos zum Jahreswechsel rückt näher. dpa/Monika Skolimowska

Pünktlich zum Jahreswechsel wird es auch für Postkunden wieder mal teurer: Die Deutsche Post darf ihre Preise für das Versenden von Briefen und Postkarten dann um 4,6 Prozent erhöhen, wie die Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde am Dienstag mitteilte. Diesen „Preiserhöhungsspielraum“ kann das Unternehmen auf verschiedene Portoarten aufteilen.

Die Post hatte bereits im Oktober angekündigt, das Briefporto zum 1. Januar von 80 auf 85 Cent zu erhöhen, bei Postkarten soll der Preis von 60 auf 70 Cent steigen. Das Unternehmen stützte sich damals auf eine vorläufige Berechnung der Bundesnetzagentur für den Preiserhöhungsspielraum von 4,6 Prozent, die nun bestätigt wurde. 

Nach der Erhöhung müssen Preise drei Jahre stabil bleiben

Die erlaubte Preisanhebung um 4,6 Prozent bezieht sich auf eine ganze Reihe von Produkten, darunter Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibrief, Postkarten und Zusatzleistungen wie Einschreiben. Laut der Ankündigung von Oktober will die Post die Preise für den Kompakt-, den Groß- und den Maxibrief ebenfalls um fünf Cent erhöhen, genauso wie Bücher- und Warensendungen. Das Einschreiben soll um 15 Cent teurer werden.

Den Regulierungsvorgaben zufolge müssen die Preise nach der Erhöhung zum Jahreswechsel drei Jahre lang stabil bleiben.