Der Impfpass kommt aufs Handy.  Foto: Imago/U. J. Alexander

Spätestens bis Juni soll der Impfpass fürs Handy kommen. Dann hat das gelbe Heftchen ausgedient. Zumindest was Corona angeht.

Mit dem digitalen Impfpass soll der Nachweis über eine Impfung fälschungssicher werden. Fest steht bereits: Der Impf-Nachweis wird  in die Corona-Warn-App integriert. Bisher war aber noch völlig unklar, wie das funktionieren soll und wie der Impfpass aussieht. Das könnte sich jetzt ändern. 

Die ersten Bilder vom digitalen Impf-Ausweis

Auf der Online-Plattform „Github“ tauschen sich Programmierer u. a. von der Telekom und SAP über die Corona-Warn-App aus. Beobachter wissen schon länger: Der Impf-Nachweis wird in der Version 2.3 in die App eingebaut.

Zum ersten Mal sind dort jetzt Bilder zu sehen, die die Optik des digitalen Impfpasses  zeigen.

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So wird der Impfschutz in der Corona-Warn-App angezeigt. Foto: Github

Impflinge erhalten künftig direkt nach der Spritze einen QR-Code, den sie dann mit der App scannen können. Die Software erstellt daraus ein digitales Zertifikat, das die Impfung überprüfbar macht. Fälschungen sollen so vermieden werden.

Wer bereits geimpft ist... 

Wer bereits geimpft ist, bekommt seinen QR-Code beim Arzt oder in einer Apotheke. Dort soll der Impfpass überprüft und der digitale  Nachweis nachträglich ausgestellt werden.

Auf den Screenshots ist zu erkennen, dass die App zwischen drei Impf-Stadien unterscheidet. Stufe 1 nach der ersten Impfung, Stufe 2 nach der zweiten und Stufe 3 nach der vollständigen Immunisierung 14 Tage später.

Im Untermenü der App kann der Nutzer später seinen Nachweis durch einen maschinenlesbaren QR-Code anzeigen lassen. Damit sollen dann Reisen und der Eintritt zu Restaurants und Veranstaltungen  möglich sein. 

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Der Nutzer kann sich sein Impf-Zertifikat auch als QR-Code anzeigen lassen. Foto: Github