Bei Corona-Tests von Reiserückkehrern aus Südafrika wurde die neue Variante des Virus entdeckt. Foto: imago images/Alex Halada

In Großbritannien ist eine weitere Variation des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte Gesundheitsminister Matt Hancock laut übereinstimmenden Berichten mit. Demnach wurde die Mutation des Coronavirus in bislang zwei Fällen nachgewiesen.

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In beiden Fällen tauchte die neue Corona-Variante bei Reiserückkehrern aus Südafrika auf. Die Variante werde im Labor in Porton Down untersucht, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Mittwoch vor Journalisten in London. Es handelt sich den Angaben zufolge um die Mutante mit der Bezeichnung 501.V2. Am vergangenen Freitag hatte der südafrikanische Gesundheitsminister Zweli Mkhize davon gesprochen, dass 501.V2 in seinem Land kursiere.

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Die beiden in Großbritannien Infizierten und ihre Kontakte hätten sich in Isolation begeben, sagte Hancock. Zudem seien sofortige Maßnahmen für Einreisen aus Südafrika getroffen worden, Details dazu wurden nicht genannt.

„Diese neue Variante bereitet uns große Sorgen, weil sie noch schneller übertragen wird“, sagte der britische Minister. „Es scheint so, als habe sie noch weiter mutiert als die neue Variante, die in Großbritannien entdeckt wurde.“

Zuletzt hatten sich die Infektionszahlen in Großbritannien deutlich erhöht. Hancock kündigte an, dass von diesem Samstag (26. Dezember) an die Corona-Maßnahmen in weiteren Gebieten in Südengland deutlich verschärft werden. Dort gelten dann weitreichende Ausgangs- und Reiseverbote wie bereits seit einigen Tagen in London.